Thursteg Standort A – Holzbrücke

Ausgangslage & Idee

Die gedeckte Holzbrücke repräsentiert durch die Fachwerkbauweise die traditionelle Brückenarchitektur des Toggenburgs im 18. und 19. Jahrhundert. Das Dach als Schutzelement gegen Witterung bildet einen spannenden und geschützten Raum auf der Brücke. So entsteht ein Spiel zwischen aussen und innen, geschützt und offen, Urbanität und Natur.

Lösungsansatz

Die Widerlager werden im Thurschotter fundiert, um die Setzungen minimieren zu können. Da die Lage dieser tragfähigen Schicht und demnach die Unterkante der Flachfundation relativ hoch liegt, werden beidseitig Spundwände um die Fundamente gerammt, um das Auswaschen der Fundationssohle zu vermeiden. Auf eine Pfahlfundation wurde bewusst verzichtet. Die Fachwerkkonstruktion ermöglicht die Ausbildung von einem steifen und effizienten Tragwerk. Die Brücke wird aus vorfabrizierten Elementen vor Ort zusammengebaut und in einem Arbeitsgang mithilfe eines Mobilkrans eingehoben.

Herausforderung

Die komplexen Baugrundverhältnisse und das Vorhandensein von mehreren Werkleitungen im Widerlagerbereich erschweren die Planung und Ausführung. Neben den statischen Anforderungen muss die Brücke die gestellten Dauerhaftigkeitsanforderungen erfüllen. Für den Bau des neuen Steges wird ein Bauverfahren angestrebt, das einfach, effizient und ohne Leergerüst funktioniert.

Keyfacts

Bauherr: Politische Gemeinde Wattwil
Fertigstellung: 2022
Projektart: Wettbewerb 1. Platz
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 0.9 Mio
Leistungsumfang: Bauingenieurwesen, Architektur, Gestaltung, Entwicklung


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