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Die bestehende Brücke über die Gelgia stammt aus dem Jahr 1965 und besteht aus einem einfachen Plattenbalken mit einer Spannweite von 24 m. Sie ist für 16 t ausgelegt und genügt den heutigen Anforderungen an den Lastwagenverkehr nicht mehr. Zugleich wird die Gelgia im Rahmen eines Renaturierungsprojektes verbreitert. Zur Erschliessung der Waldstrasse wird eine neue Brücke gesucht, die die heutigen Anforderungen bestmöglich erfüllt.
Die Brücke wurde als symmetrischer Zweifeldträger mit einer Mittelabstützung im Flussquerschnitt geplant und realisiert. Durch die Durchlaufwirkung liessen sich die Querschnittshöhen optimieren und die Randbedingungen des Wasserbau- und Strassenbauprojekts einhalten. Die Verbundbauweise kombiniert die Vorteile von Stahl und Holz und ermöglicht eine steife sowie dauerhafte Konstruktion. Die Brettschichtholzträger dienten zugleich als Gerüst für den Bauzustand.
Die Unterkante der neuen Brücke wird durch das Renaturierungs- bzw. Wasserbauprojekt definiert, während die Oberkante gemäss Strassenprojekt einzuhalten war. Dazwischen soll eine knapp 40 m lange Brücke entworfen werden, die nachhaltig, robust, wirtschaftlich und dauerhaft ist. Gleichzeitig sollte sich das Bauwerk gut in das Landschaftsbild einfügen und die lokale Wirtschaft berücksichtigen.
Bauherr: Gemeinde SursesFertigstellung: 2024Projektart: ErsatzneubauProjektverfasser: Fanzun AG in IG mit Widmer Ingenieure AGBaukosten: CHF 1.5 MioLeistungsumfang: Bauingenieurwesen
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