MFH Viktoria, Arosa

Ausgangslage & Idee

Das Mehrfamilienhaus der Miteigentümergemeinschaft Casa Viktoria in Arosa wurde einer Aussensanierung unterzogen. Die im Jahre 1962 erstellte Liegenschaft besteht aus 41 Wohneinheiten verschiedener Grösse. Der in der Rundung verlaufende, langgezogene Bau ist in ein südliches Haus A und ein nördliches Haus B unterteilt. Das Gebäude ist im Kulturgüterinventar Arosa aufgenommen, d.h. das Gebäude wurde für schützenswert befunden.

Lösungsansatz

Durch die Umgestaltung des Eingangsbereiches wurde eine neue repräsentative Empfangssituation für das Haus Viktoria geschaffen. Die passiven Sonnenenergie-Gewinne sind an der Fassade durch die südöstliche Orientierung am grössten, mindestens werden dadurch die Verluste an dieser Fassadenfläche reduziert. Die grösseren Transmissionsverluste dieser Fassade werden durch erhöhte Dämmstärken an den anderen Fassaden kompensiert.

Herausforderung

Die energietechnische Sanierung umfasst vor allem die Verminderung der erheblichen Transmissionsverluste an der Eingangsfassade (Nordwesten), der Nordost- und der Südwest-Fassade inkl. der Fenster. Durch die vorhandene Struktur dieser Fassade, mit auskragenden Balkonen, in den Gebäudekubus eingreifenden Balkonnischen, der versetzten Anordnung der Balkone von Geschoss zu Geschoss und der halbgeschossigen Versetzung einzelner Gebäudeteile untereinander, lässt sich eine zufriedenstellende energietechnische Sanierung nur mit sehr grossem Aufwand verwirklichen. 

Keyfacts

Bauherr: MEG Viktoria, Arosa
Fertigstellung: 1994
Projektart: Sanierung
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 1.3 Mio
Leistungsumfang: Energiekonzept, Generalplanung, Gesamtleitung, Bauphysik, Bauingenieurwesen, Architektur


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