Thursteg Standort F – Stahlbrücke

Ausgangslage & Idee

Die aufgehängte Stahlbrücke ist eine leichte und transparente Konstruktion, die sich gut in die Umgebung integriert. Die Fussgängerbrücke nutzt das bestehende Viadukt gleichzeitig als Tragkonstruktion und Überdachung. Diese Lösung ist effizient, landschaftsverträglich und wirtschaftlich.

Lösungsansatz

Die Fussgängerbrücke ist als filigrane Hängebrücke konstruiert. Die schmale Bodenkonstruktion besteht aus Holzbrettern und einer Metallunterkonstruktion. Das Geländer ist aus einem feinen Inox-Netz gebildet und dadurch transparent und langlebig. Die horizontale Aussteifung gegen Wind wird durch die Diagonalen gewährleistet, welche im Brückenquerschnitt eingebaut werden. Die Brücke wird bei den Auflagern horizontal gehalten. Die rechnerische Reserve der bestehenden Brücke wird ausgenutzt, um die Zusatzlast aufnehmen zu können. Die Seile werden vom Hohlkasten nach unten gelassen. Mit Hilfe einer Arbeitskonsole werden die Stahlelemente an den Seilen sukzessiv aufgehängt. Die Holzelemente werden nachträglich montiert.

Herausforderung

Die Linienführung des neuen Steges wird durch den Bestand (Pfeiler und Überbau) der massiven Brücke beeinflusst. Der Anschluss und das Zusammenwirken mit der bestehenden Brücke stellt konstruktive und rechnerische Herausforderungen dar. Die Tragkonstruktion ist trotz der «Überdachung» der Witterung ausgesetzt und muss entsprechend geschützt werden.

Keyfacts

Bauherr: Politische Gemeinde Wattwil
Fertigstellung: offen
Projektart: Wettbewerb 1. Platz
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 0.3 Mio
Leistungsumfang: Bauingenieurwesen, Architektur, Gestaltung, Entwicklung


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