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Zufahrtsbrücke Schachen, Holderbank

Ausgangslage & Idee

Die aus dem Jahr 1961 stammende und teilweise verstärkte 6-feldrige Zufahrtsbrücke von ca. 150 m Länge wies diverse statische und konstruktive Mängel auf. In einer Machbarkeitsstudie wurden Sanierungs- und Neubauvarianten geprüft und beurteilt. Jede Variante musste den Anschluss ins Industriegebiet Schachen jederzeit gewährleisten.

Lösungsansatz

Der vierfeldrige Durchlaufträger mit Spannweiten von 15.80 – 22.00 – 22.00 – 15.80 m wurde als teilweise vorgespannter Plattenbalken ausgebildet und mit dem Unterbau monolithisch verbunden. Die Fundation erfolgte auf Mikropfählen, im Bereich der Aufschüttung auf Betonpfählen, die auf dem ca. 3 m unter dem gewachsenen Terrain anstehenden Fels gelagert wurden.

Herausforderung

Die Brückenkonstruktion musste das SBB-Trassee überqueren und den Höhenunterschied von ca. 10 m zwischen Kantonsstrasse und Anschluss Schachen aufnehmen. Die Verschiebung an die Bogeninnenseite hatte eine Erhöhung des Längsgefälles zur Folge und grössere Terrainanpassungen waren erforderlich. Mit dem Bau wurden zudem diverse Altlasten aufgefahren.

Keyfacts

Bauherr: LafargeHolcim Ltd.
Fertigstellung: 2012
Projektart: Ersatzneubau
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 4,8 Mio
Leistungsumfang: Bauingenieurwesen, Projektierung, Baumanagement, Gesamtleitung

«Nach knapp 50 Jahren im Einsatz wies die alte Zufahrtsbrücke zu unserem Gelände diverse statische und konstruktive Mängel auf. Die Brücke hatte neben einem Höhenunterschied von 11 Metern auch die Gleisanlage der SBB zu überwinden. Fanzun lieferte uns eine durchdachte Entscheidungsgrundlage, in der alle sinnvollen Varianten von der Sanierung bis zum Neubau gestaltet und beurteilt wurden. Entschieden haben wir uns für einen Neubau, der auf lange Sicht nicht nur wirtschaftlicher ist, sondern auch ästhetischer daherkommt. Win-win.»
Urs Bleisch
Executive Committee Member


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