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Galerie Castasegna

Ausgangslage & Idee

Der Grenzort sollte mit einer in unmittelbarer Dorfnähe verlaufenden Umfahrung vom Durchgangsverkehr befreit werden, der bis dahin über die einspurige Dorfstrasse geführt wurde. Kernstück der Umfahrung bildet die ca. 300 m lange Galerie.

Lösungsansatz

Die 382 m lange Galerie wurde als einhüftiger, monolithischer Rahmen konzipiert, wobei die um 5:1 geneigten Stützen mit dem ebenso geneigten Randträger und dem feinen Vordach in sehr hellem Beton das Erscheinungsbild prägen. Mit den Stützmauern von 22 resp. 33 m Länge konnte das Gelände in den Anschlussbereichen möglichst natürlich modelliert werden.

Herausforderung

Wegen der unmittelbaren Nähe zum Dorf sollte die Linienführung so angepasst werden, dass die Gärten der untersten Häuser möglichst natürlich wirken und auf Mauern oder Böschungen verzichtet werden konnte. Der Gestaltung sollte aus Rücksicht auf das Erscheinungsbild des Dorfes entsprechend Gewicht geschenkt werden.

Keyfacts

Bauherr: Tiefbauamt Graubünden
Fertigstellung: 1999
Projektart: Neubau
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 9,1 Mio
Leistungsumfang: Bauingenieurwesen, Projektierung


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