Flumserei, Flums

Ausgangslage & Idee

Die grösste Spinnerei der Schweiz stand einst in Flums. Das symbolträchtige Gebäude soll in ein Wohn-/Gewerbebau transformiert werden. Die Eingriffstiefe in die Bausubstanz wird aus denkmalpflegerischen wie auch ökonomischen Überlegungen möglichst gering gehalten. Die Nutzungen und Einbauten werden dem Gebäude angepasst und nicht umgekehrt.

Lösungsansatz

Interdisziplinäre Arbeitsweise bilden den Grundstein des Erfolgs. Gemeinsam mit Architekt, Fachplaner und Betreiber wird unter der Leitung der Bauherrenvertretung die Aufgabenstellung eingehend analysiert und in Teilthemen bearbeitet. Die Vertiefung erfolgt in spezifisch zur Fragestellung zusammengestellten Fachteams. Deren Ergebnisse werden schliesslich an mehreren Gesamtteamsitzungen zum Vorprojekt entwickelt. Nach Abschluss des Verfahrens kann direkt das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag erstellt und die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen werden.

Herausforderung

Die vollständige Transformation des Objekts in eine Wohn-/Gewerbeimmobilie unter Einhaltung denkmalpflegerischer Aspekte und heutigen Baunormen sowie das Erlangen einer hohen Raumqualität zur Sicherung des Absatzes stellen widerläufige Herausforderungen dar. Dabei müssen die wirtschaftlichen Zielsetzungen als oberste Prämisse erreicht werden.

Keyfacts

Bauherr: Innobas AG, Flums
Fertigstellung: 2019
Projektart: Umnutzung
Projektverfasser: Moos Giuliani Herrmann Architekten
Baukosten: CHF 47.0 Mio
Leistungsumfang: Bauherrenvertretung


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