Porta Cho d’Punt, Samedan

Ausgangslage & Idee

Das am Tor zum Industriequartier Cho d’Punt gelegene und weitgehend brachliegende Areal wird heute für eine Tankstelle mit Shop/Bistro und Autowaschanlage genutzt. Die Entwicklung des Areals fokussierte aufgrund der guten Visibilität und Erreichbarkeit der Lage von Anfang an auf das Potential öffentlicher Nutzungen.

Lösungsansatz

Die heterogenen Bauwerkstypologien werden unter einem schützenden Dach zusammengefasst. Die Tankstelle, Schaufensterzeile und Anlieferung werden gezielt in die Gebäudekubatur integriert. Durch die sensible Wahrung des nutzertypischen Massstabs werden Funktionen und Zugänge klar verortet und die Verkehrsteilnehmer sicher separiert und witterungsgeschützt geleitet. Das monolithische Gesamtvolumen wird im Dialog mit dem Ort und der künftigen Nutzung durch abgewinkelte Fassaden sowie Einschnitte/Rücksprünge im Flaniergeschoss gestaltet. Die aus regionalen Sgraffitto-Motiven kombinierte Fassadenhaut verleiht dem Gebäude eine starke Adressbildung.

Herausforderung

Die heterogenen grossflächigen Nutzungen mussten in der polygonalen Grundstücksform funktional abgebildet werden. Auf dem knappen Aussenraum muss eine komplexe aber sichere Verkehrsführung für Fussgänger-,  Automobil- und Lastwagenverkehr gewährleistet werden.

Keyfacts

Bauherr: Baugesellschaft Porta Cho d’Punt, Samedan
Fertigstellung: 2021
Projektart: Neubau
Projektverfasser: Fanzun AG
Baukosten: CHF 50.0 Mio
Leistungsumfang: Entwicklung, Machbarkeitsstudie, Gestaltung, Projektierung, Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik, Akustik, Energie, Ökologie, Führung, Gesamtleitung, Projektsteuerung, Baumanagement, Kostenplanung, Offertwesen, Kostenkontrolle, Terminplanung, Qualitätssicherung, Generalplanung, Strategie


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