Schulhaus Wallrüti, Winterthur

Ausgangslage & Idee

Die Schulanlage Wallrüti liegt in einem grosszügigen Parkgebiet in Oberwinterthur. Der Landschaftsraum soll gemäss eines Gestaltungsplans Zug um Zug erneuert werden. Als erster Schritt muss der bestehende Klassentrakt ersetzt werden. Insgesamt sieht das Raumprogramm einen Klassentrakt für 28 Klassen der Oberstufe vor, womit hier das grösste Schulhaus von Winterthur entstehen wird. 

Lösungsansatz

Im Rahmen unseres Einstiegs in das Projekt, haben wir festgestellt, dass einige Themen noch nicht ausgereift sind, um die Planung weiterzuführen. Mittels eines umfassenden Redesigns können die Defizite bereinigt werden. Zudem kann das Projektteam – welches allseitig personelle Veränderungen erfahren hatte – wieder auf den gleichen Wissens- und Planungsstand gebracht und zusammengeschweisst werden. Die Grundlage für die erfolgreiche Fortsetzung des Projektes ist damit geschaffen.

Herausforderung

Der Grosse Gemeinderat hat eine Investitionssumme von maximal CHF 30.05 Mio für die Erneuerung der Anlage, davon CHF 19 Mio. für den Ersatzneubau des Klassentrakts, vorgegeben. Die Aufgabe des Wettbewerbs war es daher, eine design-to-cost-Lösung zu finden. Das Projekt von Schneider Studer Primas Architekten kann aufgrund seiner starken Kompaktheit und dem damit einhergehenden Verzicht auf innenliegende Korridore, wirtschaftlich überzeugen. Der innovative und flexible Schulhausbau bietet neue Möglichkeiten für den Lehrbetrieb, stellt jedoch aufgrund seiner radikalen Einfachheit neue bautechnische Herausforderungen dar.

Keyfacts

Bauherr: Stadt Winterthur Amt für Städtebau
Fertigstellung: 2023
Projektart: Ersatzneubau, Sanierung
Projektverfasser: Planergem. Schneider Studer Prima Architekten GmbH / BGS & Partner Architekten AG
Baukosten: CHF 30.0 Mio
Leistungsumfang: Bauherrenvertretung


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